Dienstag, 8. Dezember 2009

Sweethead, 07.12.2009, Columbiahalle, Berlin (Support von Them CrookedVultures)

Auch hier - wie schon bei Ssion vor The Gossip - gilt: wenn eine Vorband so gut ist, dass man sich wünscht, sie würden einfach weiterspielen, sollte es 'nen eigenen Eintrag dazugeben.
Gestern Abend also vor den Them Crooked Vultures (dazu später mehr) die neue Band von Queens Of The Stone Age Gitarrist Troy van Leeuwen "Sweethead". Mit Norm Block und Eddie Nappi (Drums/Bass) von der Mark Lanegan Band (mit Nappi spielte van Leeuwen übrigens auch bei The Enemy) sowie der relativ frisch in der Szene aufgetauchten Serrina Sims am Mikrofon spielten sie gestern ein energiegeladenes, rockiges 30-Minuten Set. Miss Sims hat offenbar alle Rockchick-Posen gut eingeübt und bringt diese zum Besten, wobei man ihr hier und da  noch ein bisschen mehr Feuer wünschen würde, dafür hat sie aber eine tolle Live-Stimme, die irgendwo zwischen Courtney Love und Juliette Lewis rangiert. Darüber hinaus kann man Serrina Sims auch noch gut und gerne als Sex on Legs betiteln, cooles Weib. Dementsprechend dann auch die Rufe aus dem Zuschauerraum "You are so sexy", was Frau Sims dann natürlich sehr erfreute.
Dass van Leeuwen ein fantastischer Gitarrist ist, ist nun keine Neuigkeit, wurde von ihm gestern aber erneut bewiesen. Ich bin ja grundsätzlich immer erstaunt, dass der Mann gleichzeitig so toll spielen kann, dabei über die Bühne schliddert, die Füße verknotet und dabei nicht auf die Nase fällt. Abgesehen davon ist der Herr auch recht sehenswert ...
Meine Favoriten waren - wie auch schon auf ihrem selbstbetitelten Album - "Turned Our Backs", "The Sting", "Amazing Vanishing Contest" und "The Great Disruptors", übrigens auch allesamt gute Anspieltipps, wenn man mal in das im November erschienene Album reinhören möchte.
Das Publikum wirkte bei dem Sweethead-Set noch ein wenig unwillig, ein paar vereinzelt Tanzende gabs, der Rest gehörte dann eher so zur Kopfnicker-Fraktion. Was vermutlich auch daran lag, dass den meisten die Band noch kein Begriff war. Ich hoffe, das hat sich gestern Abend geändert, und dass ich die Möglichkeit habe, in den nächsten Monaten auch nochmal ein komplettes Set zu erleben. Eine Setlist kann ich nicht liefern, aber hier ein paar Fotos - von der Galerie oben geschossen (ich liebe mein neues Handy *lach*). Ich fand es wirklich ziemlich gelungen.

Zum Vergrößern natürlich anklicken.
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Rückblick 2009: Februar

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Im Februar wurde mein Blog von Al Pacinos Tony Montana alias "Scarface" angeführt. Als ich den Header bastelte, ahnte ich noch nicht, dass der aggressive Montana zu meiner eigenen Stimmung im Februar recht gut passen würde. Beruflich gab es eine kleine Irritation, die mich zeitweilig extremst verärgert hat.
Auch im Februar wars noch richtig kalt, von Frühling keine Spur, nur mein Heuschnupfen machte sich bereits bemerkbar.
Die Oscar-Verleihung habe ich nicht wie gewollt im Kino verbracht, sondern dann doch auf meiner Couch zuhause mit einer Thermoskanne voll schwarzem Kaffee und 'ner Dreier-Konferenz mit Freundin und Schwester :) Eine kurzweiligere Show als in den letzten Jahren, leider kann ich Hugh Jackman seit seiner Musical-Nummer mit Beyoncé seitdem nicht mehr ernst nehmen.

Was gibts sonst in Sachen Film? In diesem Monat habe ich die wöchentliche Kinovorschau eingeführt, nicht, dass ich das dann Woche für Woche wirklich durchgehalten habe, aber ich gab und gebe mir Mühe.
Mit meiner Review zu "96 Hours" habe ich mir in diesem Blog erstmals Watschen eingefangen, von Leuten, die nicht nachvollziehen konnten, dass man anderer Meinung sein und den Film schlichtweg nicht so toll finden kann. Vielleicht sollte man dann besser die Finger von den Reviews anderer Blogger lassen, anstatt in den Kommentaren dann rumzupöbeln. Glücklicherweise kam das im Laufe des Jahres dann nicht so oft vor.
Mit "Frost/Nixon" und "Milk" erhielt man im Februar im Kino schöne Lehrstunden über Politik und Gesellschaft in den USA, beide Filme spielten in den 70er Jahren, die Watergate-Affäre und die Liberalisierung von Homosexuellen wirkten jedoch gar nicht mehr so abstrakt, insbesondere nach der US-Politik der vergangenen Jahre schienen diese Probleme - wenn auch in anderer Form - wieder aktuell zu sein. Zwei Filme, die sehr  zum Nachdenken angeregt haben, die ein gutes Zeitzeugnis abliefern und mit tollen Darstellern. Dagegen konnten "Underworld 3" und natürlich auch "Freitag, der 13." nur abstinken. "The International" hatte mir noch im Kino extrem gut gefallen, jetzt muss ich feststellen, dass ich den gesamten Plot bereits vergessen habe und gar nicht mehr so genau weiß, was ich damals gut fand. So ist das manchmal.

TV
Während die 6. DSDS Staffel in die Mottoshows ging und ich mir die Auftritte jeweils am nächsten Werktag in der Mittagspause im Schnelldurchlauf angeschaut habe, versuchte sich Pro7 schon seit Januar in einer ganz anderen Art von Casting. Die zweite Staffel der "Uri Geller Show" erntete glücklicherweise schlimmste Kritik und üble Quoten. Eine Sendung, in der wöchentlich zig Zuschauer ganz bewusst für dumm verkauft wurden, wenn die Kamera das Publikum zeigte, welches mit verzaubert-fassungslosem Blick die Illusionskünstler auf der Bühne beobachtete, wurde einem ganz schlecht. Ob die vor der Aufzeichnung Drogen bekommen haben? Die Promi-Gäste auf jeden Fall, nur so erklärten sich die Auftritte von Leuten wie Simon Gosejohann oder Jürgen Vogel. Auf jeden Fall gingen die Quoten im Februar in den tiefen Keller, und Fans der Sendung haben es dem langen Atem von Pro7 zu verdanken, dass hier tatsächlich noch ein "Next Uri Geller" gekürt wurde, Jan Becker, der Mentalist. Den "echten" Mentalisten gabs dann ab März auf SAT.1.
Außerdem wurde uns im Februar der deutsche Teilnehmer des Eurovision Song Contests vorgestellt, anlässlich der Echo-Verleihung, in der Barbara Schöneberger in schreckliche Klamotten gezwängt wurde und die - wie so oft bei deutschen Preisverleihungen - nicht an das US-Vorbild des Grammys o.ä. heranreichen konnte. Was Alex Christensen und Oscar Loya anbetrifft, war ich doch zwiegespalten. Mit geschlossenen Augen klang der Song auch nicht schlimmer als "Mambo No 5" von Lou Bega damals, aber zusehen durfte man der Performance auf keinen Fall. Und auch hier wieder ein passender Übergang zur

Musik: Hier machte Joaquin Phoenix auch im Februar von sich reden, mit einem irgendwie schräg gearteten Interview bei Late Night Talker David Letterman, in dem Phoenix offenbar physisch auf einem anderen Planeten war und sich nur per Astralprojektion im Talk Show Sessel wiederfand. Oder so (siehe YouTube Link unten). Weiß man jetzt eigentlich, was Phoenix Herrn Letterman am Schluss ins Ohr geflüstert hat?
Ansonsten bescherte uns der Februar zwei gute Scheiben (natürlich Geschmackssache), nämlich die "It's not me, it's you" von Lily Allen, auf der sie weiterhin mit Kleinmädchencharme und Kodderschnauze die Wahrheiten dieser Welt herausquiekt, dass man ihr einfach gerne zuhört. Auf die andere CD, meine CD des Monats sozusagen, gehe ich hier ausführlicher ein:

MandoDiao2009 hatten Mando Diao mit "Give me fire" ihren endgültigen Durchbruch auch beim Mainstream Publikum. Dabei vergisst man gerne, dass die Band schon einige erfolgreiche Alben draußen hat und Titel wie "Down in the past" oder "God knows" beispielsweise von "Hurricane Bar" aus dem Jahr 2005 in jede Rock-Playlist gehören. Doch die Vorabsingle-Auskopplung von "Dance with somebody" - diese tolle Symbiose aus Rock und Dancemusik sorgte dafür, dass Mando Diao auch ganz schnell Clubbesuchern ein Begriff wurden. Mit diesem Titel gelangten sie bis auf Platz 2 der Singlecharts. Der Rest des Albums unterscheidet sich dann schon von dem ersten Hit, da bleibt es mehrheitlich rockig, die Anleihen an Mando Diaos Helden The Kinks, die Stones, The Who und anderen merkt man deutlich heraus. Mein absolutes Highlight des Albums ist und bleibt "High Heels", man sieht den Sänger förmlich einer langbeinigen Frau zu Füßen liegen, eine bluesige Nummer, die es wirklich in sich hat. "Give me Fire" ist ein richtiger Stadionrocksong. Titel Nr1 "Blue Lining, White Trenchcoat" vereint Soul mit altmodischem Garagenrock. Insgesamt ist "Give me Fire" ein Liebhaberalbum für alle Fans von schrammeligen Gitarren, schönen Melodien und schnoddrigem Gesang. Mein Februar-Album also :)

Sonstiges:
Die KaDeWe Diebe Hassan und Abbas O. wurden gefasst.
Mehdorn entschuldigt sich bei den Mitarbeitern des Bahn-Konzerns für den Datenskandal und gab an, dass im Jahr 2009 keine Mitarbeiterinformationen gesammelt würden.
Die Akte Opel-Rettungsplan wird geöffnet und der Bundesregierung im Verlaufe der nächsten Monate viel Geld kosten.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle wird mit Anträgen auf die Abwrackprämie überflutet.

Links zum Eintrag
Oscar-Verleihung
96 Hours
Frost/Nixon
The International
Milk
Freitag, der 13.
Underworld 3: Aufstand der Lykaner
Joaquin Phoenx bei David Letterman

Montag, 7. Dezember 2009

Heute Abend live in Berlin: Them Crooked Vultures (Support: Sweethead)

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich heute Abend auf das Konzert in der Columbiahalle, Berlin freue. Insbesondere, nachdem ich die Debütscheibe der Them Crooked Vultures schon gefühlte 1000x gehört habe, ohne dabei auch nur einen schlechten Song zu entdecken, wenn ich auch weiß, dass einige der Titel 100%ig besser live als auf CD funktionieren werden.
Am Freitag waren sie bei einem meiner Lieblingstalker - Jonathan Ross. Hier das kurze Interview und ihr "Mind Eraser, No Chaser"-Auftritt. Wer weiß wie lange es diese Konstellation gibt - Josh Homme, Dave Grohl und LedZeps John Paul Jones, das sollte man genießen, so lange es geht.










Als Support spielen - wie bereits kürzlich erwähnt - Sweethead, Troy van Leeuwens (u.a. Gitarrist bei Queens Of The Stone Age) neue Band mit der wirklich talentierten Serrina Sims am Mikrofon, sowie Norm Block and Eddie Nappi von der Mark Lanegan Band. Das selbstbetitelte Album von Sweethead ist seit Mitte November draußen, reinhören / kaufen lohnt sich. Hier ein Clip zu "The Great Disruptors".





Das wird ein schöner Abend :)

Sonntag, 6. Dezember 2009

Rückblick 2009: Januar

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Im Januar hat Marv ("Sin City") meinen Blogheader verschönt, ein neues Konzept habe ich damit aufgestellt, monatlich wurde seitdem der Header geändert und bekannte Klassiker der Filmgeschichte lieferten den Rahmen für meine Ideen, als Nicht-Grafiker hat mich das manchmal vor Probleme gestellt, aber glücklicherweise entdeckte ich dann dieses kleine Tool namens Gimp :)
Frohen Mutes bin ich in das Jahr 2009 geschliddert. Zu Beginn eines neuen Jahres bin ich immer so hin-  und hergerissen zwischen freudiger Erwartung und pessimistischer Grundhaltung, dass auch ein neues Kalenderjahr nicht DIE erhoffte Änderung mit sich bringen wird, wobei man häufig gar nicht genau weiß, worin sie bestehen sollte.
Der Januar war kalt, so weit ich mich erinnern kann, meinen Kaninchen habe ich einen Vorhang an den Rücken ihres Käfigs gebastelt, damit sie keine Zugluft abbekommen. Ich erinnere mich auch an das viele Glatteis und die Streuwagen, die irgendwie immer nur da fuhren, wo sie keiner brauchte, zumindest bekam man im Laufe der Zeit das Gefühl.
Zwei neue Blogfreunde kamen dazu - Fleming und Flightattendantlovesmovies, ein netter Zuwachs für die Blogcommunity, und bei beiden lese ich immer wieder gerne. Gerade die Geschichten Flemings, bei denen man manchmal nicht genau weiß, schreibt er jetzt über ein eigenes Erlebnis, wie viel davon ist ausgedacht, sind lesenswert. Und unsere Stewardess versorgt uns mit den neuesten Filmreviews von Filmen, die hierzulande meist erst nach Monaten anlaufen.
Die Golden Globe Verleihung habe ich live mitgetickert, im kommenden Jahr werde ich mich da wohl eher mit Twitter beschäftigen und hier nur noch die Zusammenfassung reinstellen. Aber schön wars, hab mit Kate Winslet geweint.
Bei der Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen habe ich dann, glaube ich, permanent nur den Kopf geschüttelt, speziell die "Tropical Thunder"-Nominierung für Robert Downey jr haut mich - nach fast einem Jahr - immer noch um.

Überhaupt Film: Der Januar war bei mir ein echter Filmmonat: "Transporter 3", "Righteous Kill", "Bedtime Stories", "Sieben Leben", "Twilight", "Zeiten des Aufruhrs", "Der seltsame Fall des Benjamin Button" - ziemlich unterschiedlicher Genremix. Dabei war "Transporter 3" sicherlich die Enttäuschung des Monats, "Twilight" hatte zu dem Zeitpunkt zwar schon einen Hype ausgelöst, war aber noch weit entfernt von dem, was uns im November mit "New Moon" an Hysterie beschert wurde. Dass ich in der Fortsetzung Monate später zwischen kreischenden Teenies im Kino sitzen würde, hätte ich mir im Januar noch nicht vorstellen können. Was Nachhaltigkeit anbetrifft, so gilt Sam Mendes "Zeiten des Aufruhrs" für mich immer noch als Highlight - des Januars sowieso, aber auch des Jahres. Ein zeitloser Film, der auch in zehn Jahren das Publikum noch berühren wird mit seiner klugen, sensibel erzählten Geschichte einer Ehe am Abgrund und mit außergewöhnlichen Darstellerleistungen von Kate Winslet und Leonardo DiCaprio.

Im TV gabs nicht viel Neues: "Terminator - Die Sarah Connor Chroniken" starteten auf Pro7 mit mauen Quoten. Keiner wollte die coole Lena Headey als Sarah Connor und Summer Glau als Terminatorin sehen, schade eigentlich, jedoch blieb der Serie auch im US-TV kein Erfolg beschieden, nach zwei durchwachsenen Staffeln wurde die Produktion eingestellt, und auch Pro7 beförderte die erste Staffel irgendwann ins Nachtprogramm.
Die 6. Staffel von DSDS erfreute oder beschämte uns auf RTL wieder mit den Castingsendungen, in denen so viele Menschen sich zum Affen machen, dass man hinterher am liebsten seine Staatsangehörigkeit ändern möchte. Das bringt mich zum nächsten Thema, nämlich

Musik
Schon Wochen zuvor verwirrte US-Schauspieler Joaquin Phoenix mit der Ansage, seine Schauspielkarriere an den Nagel zu hängen und stattdessen lieber einen Neuanfang als Rapper zu wagen. Seine Gehversuche im harten Hip Hop Business sollten von Casey Affleck auf Film gebannt werden. Im Januar dann kursierten erste Videos von Phoenix' Liveauftritten in kleineren Clubs durchs Netz, die dem Betrachter echt Angst machen. Alles nur ein PR-Gig, oder meint der Mann das wirklich ernst?
Wirklich ernst meinten es im Januar dagegen andere Künstler. Die Eagles of Death Metal veröffentlichten ihr drittes Album "Heart on", welches auch auf dem deutschen itunes schon seit November erhältlich war (oder ich hatte Glück?), das herrliche Partyalbum habe ich entsprechend bereits im November 08 besprochen und muss daher nicht näher darauf eingehen.

franzferdinandtonightDoch dann schlichen sich Franz Ferdinand mit ihrem "Tonight: Franz Ferdinand", dem dritten Longplayer der Schotten, in mein Herz. Beim ersten Durchlauf wusste ich überhaupt nicht, was ich mit den Stücken anfangen sollte, irgendwie wirkten die Titel so durcheinander, gar nicht wie aus einem Guss. Von Mal zu Mal stellte ich dann langsam fest, dass ich vermutlich bereits im Januar eines der besten Alben des laufenden Jahres auf meinem iPod verewigt hatte. Bis auf "Dream Again" überzeugt jeder Titel, und wenn auch alle enorm tanzbar sind, so passen sie doch  zu unterschiedlichen Gefühlslagen. Beispielsweise ist "Turn it on" zu meinem Zornsong geworden, wenn ich wirklich wütend bin, singe ich (mal im Stillen, mal laut) die Zeilen mit und fühle mich besser. "No Your Girls" ist ein dermaßener gute Laune-Song, dass man beim Hören gar nicht anders kann, als zu grinsen. "Can't Stop The Feeling" hat einen fantastischen Beat und totalen Ohrwurmcharakter. Alex Kapranos hat definitiv an seiner Stimme gearbeitet, manchmal muss man fast zweimal hinhören, um ihn zu erkennen. "Tonight: Franz Ferdinand" ist für mich eindeutig DAS Januar-Album und zählt somit zu den besten Scheiben des Jahres.

Sonstiges: Im KaDeWe wurde in der Nacht zum 25.01. Schmuck im Wert von 5 Mio Euro gestohlen, ein spektakulärer Raub ohne Spuren am Tatort und ohne, dass Alarm ausgelöst wurde. Perfekte Planung, die den Schluss nahelegten, dass die Täter einen Insider im KaDeWe hatten. Tagelang beherrschte das Thema die Berliner Presse, Vergleiche zu "Oceans' Eleven" oder "Rififi" wurden gezogen, bis sich dann einen Monat später schon alles aufklärte.
Bei der hessischen Landtagswahl am 18.01. zeigte sich schon, wohin die Reise für die SPD auf bundespolitischer Ebene hinführen würde.
Am 15.01. notwasserte der Airbus A-320 der Linie US-Airways auf dem Hudson River in New York. Die spektakuläre Landung des Piloten Chesley Burnett Sullenberger III. (allein für den Namen sollte es einen Orden geben) rettete damit Passagieren und Crew das Leben.

Die Links zum Eintrag:
Golden Globe Verleihung
Transporter 3
Righteous Kill
Bedtime Stories
Sieben Leben
Twilight
Zeiten des Aufruhrs
Der seltsame Fall des Benjamin Button
Joaquin Phoenix rappt
Eagles of Death Metal - Heart on

Rückblick 2009

Ihr Lieben,
in den nächsten Tagen wage ich mal einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Ich mag Rückblicke, möchte aber keine Listen schreiben. Lieber einen geruhsamen Blick auf die jeweiligen Monate werfen - was lief im Kino, was hat mich in Sachen Musik bewegt, über welche Themen habe ich im Blog geschrieben. Politik wird auch in diesem Zusammenhang keine Rolle im Flinkwert-Blog spielen, ich habe mich aus gutem Grund bei Blog"eröffnung" dagegen entschieden und werde dabei bleiben. Also erwartet keinen Günther Jauch oder Kerner-Rückblick mit den schönsten und schrecklichsten Nachrichten und Katastrophen eines Jahres. Begriffe wie Finanzkrise, schwarz-gelb, Konjunkturpaket oder Abwrackprämie haben hier keinen Platz, darüber diskutiere ich dann lieber mit den Freunden, mit denen man sich in Fleisch und Blut gegenübersitzt.
Ich freu  mich schon drauf!