Montag, 14. März 2011

Musik - Der Song zur Nacht von Volbeat

Die letzten Minuten des Tages lass ich über meine Kopfhörer (weil möglichst laut und ohne die Nachbarn zu verschrecken) mit Volbeat ausklingen. Mag deren 2010er Album "Beyond Hell/Above Heaven" sehr gerne, auch wenn ich normalerweise kaum noch Metal höre.
Aber "Mirror and the Ripper" muss jetzt sein :)





Mittwoch, 9. März 2011

Musik - Aktuell auf dem Plattenteller: Beady Eye

beady eyeGibts den Ausdruck Plattenteller eigentlich noch? Ich hätte iPod schreiben müssen. Beady Eye also, die Nachfolgeband von Liam Gallagher. Ich war nie ein großer Oasis-Fan, wenn man mal von der "Morning Glory" absieht, die mir auch heute noch richtig gut gefällt. Aber irgendwann fand ich ihren Sound nur noch nervig, und die Tatsache, dass Liam Gallager leider mehr nölt als singt machte es nicht besser. Und auch, wenn das mit der Musik nichts zu tun haben sollte - das überaus unsympathische Auftreten der Gallaghers hat mich furchtbar angekotzt.

Jetzt liefen die ersten beiden Songs ihres Debütalbums schon seit einiger Zeit auf diversen Radiostationen hoch und runter, "Bring the light" und "The Roller", die mich dann doch neugierig gemacht haben. Und? Habe ganz erstaunt festgestellt, dass ich das Album Different Gear, Still Speeding richtig gut finde. Im Sinne von, ich höre es gerade in Heavy Rotation. Die Band klingt tierisch frisch, fast so wie Oasis mal am Anfang rüberkamen. Schön komponierte Songs, und Liam Gallagher gelingt es sogar des öfteren, nicht einfach nur genervt ins Mikro zu nölen, sondern tatsächlich zu singen. Alles irgendwie so nett altmodisch, melodisch und rockig. Bei dem Opener "Four Letter Word" spielen sie dabei gekonnt mit einer irgendwie an James Bond anmutenden Komposition mit einem leicht halligen Sound, was richtig Lust auf den Rest des Albums macht.
Was man der Band jedoch ankreiden muss, ist diese schreckliche Anbiederung an die Beatles. Gallagher ist nun mal nicht John Lennon, langsam wirds Zeit, sich damit abzufinden. Und was die Qualität der Musik anbetrifft, haben sie diese ungesunde Heldenverehrung, die sich in fast jedem Song niederschlägt, eigentlich gar nicht nötig. Beispiele dafür wären "The Roller", dessen Strophenbeginn immer so klingt, als würde gleich "All you need is love" folgen oder "Standing on the edge of the noise", auf dessen Refrain man taktgenau "Get back" mitsingen kann. Das ist schon mehr als eine Hommage. Dennoch sind Songs und Album gelungen.

Dienstag, 15. Februar 2011

Musik: Foo Fighters - White Limo

Da ich momentan eh keine Zeit habe, über Filme zu bloggen (das ändert sich hoffentlich am Wochenende, wenn ich mal wieder dazu komme, ins Kino zu gehen), fülle ich den Blog noch mit ein bisschen Musik, das geht auch viel schneller *lach*.
Hier das erste Videohäppchen zum bald (im April) erscheinenden Foo Fighters Album "Wasting Light", welches angeblich das bisher härteste sein soll. "White Limo", in dem kein Geringerer als Lemmy Kilmister mit an Bord ist, lässt ja schon mal hoffen (wobei das Filmchen an sich herrlich trashig und amateurhaft daherkommt).
Ach ja die Foo-freie Zeit hat bald ein Ende, und ich freu mich jetzt schon auf viel Lärm in der Berliner Wuhlheide im Juni.



Ob sie den Regisseur für das Video so gefunden haben?

Mittwoch, 9. Februar 2011

Musik - Warpaint

warpaintIm vergangenen Jahr erschien die EP "Exquisite Corpse" (abgemischt übrigens von keinem Geringeren als John Frusciante) von Warpaint mit sechs hervorragenden, beinahe hypnotischen Songs. Absolut mein Geschmack, und wo ich doch normalerweise weiblichen Gesangsstimmen nicht so wahnsinnig viel abgewinnen kann, mag ich diesen leicht kratzigen, teilweise richtig niedlichen Gesang von Emily Kokal total gerne. Ihr Debütalbum "Fool" ist dann im Oktober erschienen, ich habs mir gerade gekauft und freu mich schon, es in den nächsten Tagen auf und ab zu spielen. Danke an Freundin she_said für "Undertow" auf der 2010er Besten-CD. Wieder ein wertvoller Tipp. Hier das Video zum Titel "Beetles", zu dem ich heute Abend völlig entspannt die Frankfurter Allee entlang geschlendert bin. Traumhaft!

Sonntag, 6. Februar 2011

R.I.P. Gary Moore

Habe gerade gelesen, dass Gary Moore verstorben ist im Alter von nur 58 Jahren. Wie traurig. Der hochbegabte irische Gitarrist, der in Bands wie Skid Row und Thin Lizzy gespielt hat, war in den letzten Jahrzehnten hauptsächlich als Solokünstler unterwegs, entdeckte Ende der 80er den Blues und räumte die Charts mit dem Album "Still Got The Blues" quasi unerwartet von hinten auf. Mehr Informationen über seinen Lebenslauf gibt es hier.
Sicher ist, dass einer der besten Gitarristen nun leider nicht mehr ist.
Hier ein Song, der sicher nicht sein bester ist - insbesondere wenn man seine lange Schaffensperiode bedenkt - , den ich aber nach wie vor gerne höre. "Over The Hills and Far Away"