Aber scheinbar sind wir mit dieser traurigen Entwicklung noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Für das Gorillaz-Konzert am 21.11. gibt es offenbar nicht mal mehr das Standard Ticket, sondern ein ausgedrucktes Blatt DIN A4 Papier mit nem Stempel drauf. Was ist das denn? Gerade bei den Gorillaz hätte ich mit einer coolen Eintrittskarte mit dem Konterfei der Aliases gerechnet und nicht mit so 'nem "Wischzettel". Warum dann nicht gleich ganz konsequent das Ticket per SMS aufs Handy schicken lassen. Bin gerade sehr enttäuscht. Und verschenken kann man sowas auch nicht. Glücklicherweise weiß die TZB, was sie zum Geburtstag erwartet, sowas kann man ja kaum hübsch verpacken :(
Sonntag, 7. November 2010
Der Verlust der Ticketkultur :(
Ich weiß noch, wie ich vor Jahren darüber traurig war, keine individuellen Konzerttickets beim Kauf mehr zu erhalten, sondern nur noch die 08/15 Standard Ausdrucke der Ticketcounter. In ganz wenigen Fällen kann man sich noch darüber freuen, dass einige Bands offenbar immer noch Wert darauf legen, dass ihre Konzertticks "vernünftig" aussehen, so wie das goldene Ticket der Foo Fighters im letzten Jahr oder meist auch die Ärzte-Karten.
Aber scheinbar sind wir mit dieser traurigen Entwicklung noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Für das Gorillaz-Konzert am 21.11. gibt es offenbar nicht mal mehr das Standard Ticket, sondern ein ausgedrucktes Blatt DIN A4 Papier mit nem Stempel drauf. Was ist das denn? Gerade bei den Gorillaz hätte ich mit einer coolen Eintrittskarte mit dem Konterfei der Aliases gerechnet und nicht mit so 'nem "Wischzettel". Warum dann nicht gleich ganz konsequent das Ticket per SMS aufs Handy schicken lassen. Bin gerade sehr enttäuscht. Und verschenken kann man sowas auch nicht. Glücklicherweise weiß die TZB, was sie zum Geburtstag erwartet, sowas kann man ja kaum hübsch verpacken :(
Aber scheinbar sind wir mit dieser traurigen Entwicklung noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Für das Gorillaz-Konzert am 21.11. gibt es offenbar nicht mal mehr das Standard Ticket, sondern ein ausgedrucktes Blatt DIN A4 Papier mit nem Stempel drauf. Was ist das denn? Gerade bei den Gorillaz hätte ich mit einer coolen Eintrittskarte mit dem Konterfei der Aliases gerechnet und nicht mit so 'nem "Wischzettel". Warum dann nicht gleich ganz konsequent das Ticket per SMS aufs Handy schicken lassen. Bin gerade sehr enttäuscht. Und verschenken kann man sowas auch nicht. Glücklicherweise weiß die TZB, was sie zum Geburtstag erwartet, sowas kann man ja kaum hübsch verpacken :(
Dienstag, 5. Oktober 2010
Hat Dave Grohl die Scissor Sisters auf 75 Mio $ Schmerzensgeld verklagt?
Das hier habe ich via Laut.de gefunden. Auf der Scissor Sisters Website ist ein Interview zwischen Dave Grohl und dem Scissor Sisters Nachrichtenmoderator zu sehen, in dem Grohl von seinem traumatischen Konzertbesuch berichtet, der ihn langfristig so schockiert hat, dass er seither mit Panikattacken und anderen Folgen leben muss: Jake Shears zog sich bei einem Scissor Sisters Konzert bis aufs Höschen aus, und Grohl kommt über den Anblick der Hoden nicht mehr hinweg *lach*.
Das ganze Ausmaß des Schreckens in diesem Video:
Das ganze Ausmaß des Schreckens in diesem Video:
Freitag, 24. September 2010
"It's all about the he said she said bullshit..." Limp Bizkit gestern Abend in der Berliner C-(olumbia)halle
Ich kann mich der Meinung einiger Berufsrezensenten nicht anschließen, die in diversen Tageszeitungen nach den bisherigen LB Konzerten in Deutschland berichteten, die Band wäre nur noch eine Karikatur ihrer selbst. Die Männer haben gestern noch ordentlich Stimmung gemacht, wenn Durst sich auch auffallend oft mal hingesetzt oder -gekniet hat, aber vielleicht fehlts da auch nur am Bühnentraining. Ansonsten ist natürlich alles beim Alten geblieben, wer von der Band allen Ernstes eine neue musikalische Richtung erwartet hat, dürfte enttäuscht worden sein. Der Opener "Why Try" als einer der neuen Songs fügt sich unauffällig in die Riege der alten Hits ein. Die Klamotten sahen bereits vor 10 Jahren an den erwachsenen Männern scheiße aus, darüber braucht man sich dann heute auch nicht mehr aufzuregen, und als Musikrebellen habe ich sie schon damals nicht wahrgenommen, sondern die mit lauter Klischees und Platitüden vollgeladenen Songs einfach nur als 1A Party-Mucke empfunden. Wer weiß, was für die einen Scooter waren und sind, sind für die anderen Limp Bizkit *lach*.
Und ob man diese Musik noch braucht, darüber mag diskutiert werden, auffallend war gestern Abend jedoch, dass die Stimmung beim Publikum vom ersten bis zum letzten Ton der Band am Kochen war, und die ausverkaufte C-Halle (ehemals Columbiahalle) äußerst text- und rhythmussicher durch gemeinschaftliches Hüpfen der Tempelhofer Umgebung vermutlich ein kleines Erdbeben bescherte. Wenn 3.500 Menschen 'ne Party feiern, kann am Soundtrack ja nicht so viel verkehrt sein *g*. Wes Borland verkleidete sich diesmal übrigens als eine Art männliche, schwarze Endzeit-Ruslana, falls es wen interessiert.
Aber klar, da war nicht alles Gold was glänzt, wie immer, wenn Bands sich mehr auf vergangene Erfolge verlassen als mit wirklich neuem Material zu glänzen. Das gilt offenbar auch für das neue Album "Gold Cobra", bei welchem sich das Veröffentlichungsdatum immer weiter verschiebt. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich gestern - wie viele andere auch - viel Spaß hatte, die 100 Min. Konzert extrem genossen habe und nassgeschwitzt, heiser & glücklich nach Hause gekommen bin.
Setlist? Fragt mich nicht. Nookie, Take A Look Around, Re-Arranged, das furchtbare "Wir können zwar vor Testosteron kaum laufen, sind aber trotzdem total sensibel"-Behind Blue Eyes, My Generation waren definitiv dabei. Bei allem anderen könnte meine Erinnerung mich jetzt trügen. Der Sound war diesmal nicht ganz so gut in der Halle, man hätte das Micro von Herrn Durst (der im Übrigen wieder abgespeckt hat) etwas lauter einstellen können, er wurde doch ziemlich oft von den Instrumenten übertönt.
Beim Abschied ließen sie milde darauf schließen, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen, dann ja vielleicht mit der ominösen goldenen Kobra im Gepäck.
(Und warum ist es bei Konzerten eigentlich verboten, jemanden auf die Schulter zu nehmen? Ist mir schon beim letzten QOTSA-Konzert aufgefallen, als die Securities da jedesmal sofort eingriffen. Sowohl Josh Homme im August als auch Fred Durst jetzt haben die Ordnungshüter zu ein bisschen mehr Toleranz aufgerufen).
Dienstag, 24. August 2010
Queens of the Stone Age in der Zitadelle
Nur kurz, da ich mich vom Fantasy Filmfest davongestohlen habe, um den Abend mit QOTSA in der Zitadelle zu verbringen: Support war Alain Johannes, ein wahnsinning talentierter Multiinstrumentalist, den Qotsa-Fans auch von deren Konzerten kennen, er hat öfter mal eine Tour mitgespielt, ist auch bei den Desert Sessions dabei und hat die Gitarrenparts für Spinnerette eingespielt. Nun bringt er Anfang Oktober ein eigenes Album raus und war zu Werbezwecken - man ist ja eine große Familie - im Vorprogramm der Queens. Dass er ein fantastischer Musiker ist, war mir bekannt, dass er aber auch ziemlich gut singen kann, bisher noch nicht. Leider finde ich es immer ein wenig langweilig, wenn da ein einsamer Mann mit seiner Klampfe auf der Bühne steht und von keinem anderen Instrument unterstützt wird. Insofern war dieser Support ein wenig zäh. Die Songs an sich klangen aber toll. Ich nehme ja an (hoffe?), dass sie auf dem Album mit mehreren Instrumenten eingespielt wurden...
Die Queens haben abgeliefert wie immer, daher spar ich mir diesmal auch einen detailierten Bericht, davon gibts schon genug in diesem Blog. Ich würde mich eh erneut wiederholen, wenn ich permanent schreibe, dass dies eine der besten Live Bands überhaupt ist. Sie boten einen guten Querschnitt aus ihren Alben, wobei meiner Ansicht nach die etwas düsteren Stücke überwogen. Das ist immer so der Moment, wo ich mir wünsche, diese Band würde mal einen Zombiefilm vertonen. Bei einigen Songs - insbesondere live gespielt - könnte man schon glauben, dass sich die Hölle auftut und die Toten ausspuckt... Fände ich passend. Klasse Konzert, gute Stimmung, viele glückliche Fans danach.
Wäre ich nicht so verschwitzt gewesen, hätte ich mir noch im Anschluss "Sphinx" angeguckt *lach*, aber so bin ich dann doch lieber nach Hause gefahren.
Schöner Tag heute.
Die Queens haben abgeliefert wie immer, daher spar ich mir diesmal auch einen detailierten Bericht, davon gibts schon genug in diesem Blog. Ich würde mich eh erneut wiederholen, wenn ich permanent schreibe, dass dies eine der besten Live Bands überhaupt ist. Sie boten einen guten Querschnitt aus ihren Alben, wobei meiner Ansicht nach die etwas düsteren Stücke überwogen. Das ist immer so der Moment, wo ich mir wünsche, diese Band würde mal einen Zombiefilm vertonen. Bei einigen Songs - insbesondere live gespielt - könnte man schon glauben, dass sich die Hölle auftut und die Toten ausspuckt... Fände ich passend. Klasse Konzert, gute Stimmung, viele glückliche Fans danach.
Wäre ich nicht so verschwitzt gewesen, hätte ich mir noch im Anschluss "Sphinx" angeguckt *lach*, aber so bin ich dann doch lieber nach Hause gefahren.
Schöner Tag heute.
Mittwoch, 11. August 2010
Die vier Akkorde zum Glück
Die australische Comedy-Combo "Axis of Awesome" legt in diesem schon etwas betagterem Auftritt den Beweis vor, dass jeder Hitsong - egal, aus welchem Musikgenre - nur aus vier Akkorden besteht.
Vier Akkorde, die einen vom Musikmillionär trennen *lach*.
Schon echt lustig, dass so komprimiert zu hören :)
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